Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) im Überblick
Akupunktur, Kräuterheilkunde, Tuina, Qigong und Ernährung – die fünf Säulen der TCM verständlich erklärt.
7 Min. LesezeitAktualisiert 2.10.2025
TCM
Akupunktur
Qi
Meridiane
Grundkonzept Die TCM versteht Gesundheit als dynamisches Gleichgewicht von Yin und Yang sowie als ungestörten Fluss der Lebensenergie Qi durch Meridiane. Krankheit entsteht aus Disharmonien, Blockaden oder Mangel.
Die fünf Säulen 1. **Akupunktur & Moxibustion** – Stimulation definierter Punkte mit Nadeln oder Beifuß. 2. **Chinesische Arzneimitteltherapie** – Komplexrezepturen aus Pflanzen, Mineralien, selten tierischen Bestandteilen. 3. **Tuina** – Manuelle Therapie mit Druck-, Streich- und Dehntechniken. 4. **Qigong & Taiji** – Bewegungs- und Atemübungen zur Qi-Pflege. 5. **Diätetik** – Ernährung nach thermischer Wirkung (kühlend/wärmend) und Geschmacksrichtungen.
Diagnostik Charakteristisch sind **Puls- und Zungendiagnose** sowie eine ausführliche Befragung zu Schlaf, Verdauung, Menstruation und Emotionen.
Evidenzlage Die Wirksamkeit der Akupunktur ist u. a. bei chronischen Schmerzen, Spannungskopfschmerz, Migräneprophylaxe und Übelkeit nach Chemotherapie gut belegt. Die GKV erstattet Körperakupunktur bei chronischem Lendenwirbel- oder Knieschmerz.
Risiken Bei Kräutermischungen unbedingt auf zertifizierte Bezugsquellen achten – Belastungen mit Schwermetallen oder Pestiziden sind möglich.
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden konsultieren Sie bitte qualifizierte Behandler:innen.